|
““... Da ist sie!” Sein Vater musste ihn in seiner ungestümen Freude bremsen, sonst hätte Herbert seine Mutter vor lauter Begeisterung erdrückt. “Vati, Mutti, wir fahren jetzt nach Hause, ja? Bald ist doch Weihnachten. Wir schlagen uns einen Weihnachtsbaum, schmücken ihn und dann lade ich meine Freunde ein, bitte, ja? Mutti, geht das? Sie haben uns doch so sehr geholfen! ... Frau Domberg sah ihren Sohn liebevoll an. Wie hatte er sich doch seit Ostern verändert. Er strahlte von innen heraus. Ihr Mann verstaute Herberts Gepäck, verabschie- dete sich von seiner Schwägerin und setzte sich hinter das Lenkrad. “Auf geht’s. Ab nach Hause.” Die glücklich vereinte Familie fuhr zum anderen Ende der Stadt und hielt vor einem gelben Haus mit blauen Fensterläden. Wie lange hatte es leer gestanden und auf sie gewartet? Ostern hatten sie es verlassen und nun waren es nur noch wenige Tage bis zum Christfest ...”
|